Systemische Beratung in sozialen und pädagogischen Berufen.
Du führst in deinem Job längst Gespräche, die etwas bewegen sollen – mit Eltern, Familien, Kolleginnen und Kollegen. Hier lernst du, das methodisch fundiert zu tun: mit systemischer Haltung, mit Fragetechniken, die weiterbringen, und mit einem klaren Blick für die eigenen Grenzen. Am Ende steht das IHK-Zertifikat „Systemische/-r Berater/-in in sozialen und pädagogischen Berufen". Mit Bildungsgutschein kostenfrei für dich.
Zulassungstitel (AZAV): Systemische Beratung in sozialen und pädagogischen Berufen
Key Facts
Zertifikate
AZAV-zugelassen über CertquaSo könnte dein Job heißen
Das erwartet dich
- Systemische Haltung und Fragetechniken, die Gespräche wirklich weiterbringen
- Genogramm, Netzwerkkarte, Timeline, Skulptur- und Figurenarbeit, Reflecting Team
- Methodenwahl mit Indikation: wann welche Methode sinnvoll ist – und wann nicht
- Übungsberatungen in Dreiergruppen, Videoanalyse und Live-Supervision
- Eine eigene dokumentierte Beratungspraxis unter Supervision
- Selbsterfahrung in einem klar gerahmten, freiwilligen und vertraulichen Setting
- Dozentinnen und Dozenten mit abgeschlossener systemischer Weiterbildung nach DGSF- oder SG-Standard und eigener Beratungspraxis
- Kleine Gruppe mit maximal 12 Teilnehmenden – Voraussetzung für diese Formate
- Kostenlos: 100 Prozent förderbar mit Bildungsgutschein, du zahlst nichts
Zwei Wege, ein Abschluss.
Du arbeitest bereits im Feld – Direkteinstieg ins Zertifikatsmodul
Du bist Fach- oder Assistenzkraft in Schulbegleitung, Kita, Ganztag, in den Hilfen zur Erziehung, in der ambulanten oder stationären Jugendhilfe, im Familienzentrum oder in der Eingliederungshilfe. Beratende Aufgaben übernimmst du längst oder sollst sie künftig übernehmen. Die Feldkompetenz bringst du mit – dir fehlen die methodische Fundierung und der Nachweis. Du steigst direkt in die 500 UE ein, zwölf Wochen im festen Block.
Du steigst neu ein – mit der Basis vorweg
Du orientierst dich beruflich neu und kommst über eine geförderte Maßnahme in ein soziales oder pädagogisches Feld. Dann durchläufst du zuerst die Sozialpädagogische Basisqualifikation und anschließend das Zertifikatsmodul – insgesamt 1.500 UE.
Das brauchst du in beiden Wegen:
- Mindestalter 18 Jahre
- Deutsch auf mindestens B2-Niveau
- Ausgeprägte Reflexionsfähigkeit
- Bereitschaft zu Selbsterfahrungsanteilen in der Gruppe – sie berühren auch eigene biografische Themen
Welcher Weg für dich der richtige ist, klären wir im Aufnahmegespräch – ehrlich und kostenlos. Dabei schauen wir auf Sprachniveau, Vorerfahrung und darauf, ob der Zeitpunkt passt.
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Im Aufnahmegespräch klären wir Sprachniveau, Vorerfahrung und ob der Zeitpunkt für dich passt. Ehrlich und kostenlos.
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Welche Angebote aufeinander aufbauen und was davor oder danach passt.
Zum BerufsfeldBeratung steht auf zwei Beinen.
Wer Eltern in der Kita begleitet, Familien im Hilfeplanverfahren oder Lehrkräfte im Schulalltag, braucht zwei Dinge. Das eine ist Kenntnis des Arbeitsalltags: wie eine Kita funktioniert, was das Hilfesystem vorsieht und leisten kann, unter welchem Druck Familien stehen. Das andere ist das Gesprächshandwerk: eine systemische Haltung, Fragetechniken, die ein Gespräch öffnen statt es zu schließen, und ein klarer Blick dafür, wann eine Methode passt und wann nicht. Fehlt eines von beiden, kippt die Beratung.
Beides bekommst du hier — in der Reihenfolge, die zu dir passt. Arbeitest du schon in einem sozialen oder pädagogischen Beruf, bringst du das erste mit und steigst direkt in das Zertifikatsmodul ein. Steigst du neu ein, legst du mit der Sozialpädagogischen Basisqualifikation zuerst das Fundament. Der Abschluss ist in beiden Fällen derselbe.
Zwischen den zweijährigen Weiterbildungen der Fachverbände, die einen Hochschul- oder Fachschulabschluss voraussetzen, und kurzen Seminaren ohne belastbaren Nachweis klafft eine Lücke. Dieser Lehrgang füllt sie: strukturiert, geprüft und bundesweit anerkannt.
Das Berufsziel ist dabei bewusst nicht die selbstständige Beratungspraxis, sondern die Fach- oder Assistenzkraft, die Beratung nachweislich kann. Und die wird gesucht: In Familienzentren, Frühen Hilfen, in der Eingliederungshilfe und im Ganztag gehört Beratung längst zum Arbeitsalltag — ausgewiesen ist sie dort bei den wenigsten.
Dein Einstieg richtet sich nach deiner Vorerfahrung
Mit Vorerfahrung aus dem sozialen oder pädagogischen Bereich steigst du direkt in das Zertifikatsmodul mit 500 UE ein. Ohne Vorerfahrung startest du mit der Sozialpädagogischen Basisqualifikation und schließt das Zertifikatsmodul an – zusammen 1.500 UE.
Sozialpädagogische Basisqualifikation
Systemische Beratung
Damit wirst du: Systemische/-r Berater/-in in sozialen und pädagogischen Berufen (IHK). Die Spezialisierung: systemische Haltung, passende Methoden und ein klarer Blick für die eigenen Grenzen.
- Systemische Haltung: Allparteilichkeit, Ressourcenorientierung, Auftragsklärung
- Fragetechniken, Genogramm, Timeline und Figurenarbeit – und wann welche Methode trägt
- Den Beratungsprozess führen: vom Erstgespräch bis zur Transfersicherung
- Eltern- und Hilfeplangespräche, belastete Familien, Pflichtkontext und Kinderschutz
- Krise und Gefährdung erkennen – und die Grenze zu Therapie und Heilkunde
- Selbsterfahrung, Intervision und Selbstfürsorge
- Supervidierte Fallarbeit, Falldokumentation und Kompetenzfeststellung
Zwei Wege, ein Abschluss.
Welcher Weg für dich der richtige ist, klären wir im Aufnahmegespräch – ehrlich und kostenlos.
Die Förderung wird individuell durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter geprüft. Die Beratung muss vor Kursbeginn stattfinden – eine nachträgliche Bewilligung ist ausgeschlossen.
Monatlicher Einstieg in die Basis, fester Zertifikatsblock.
In Modul 1 ist der Einstieg monatlich möglich. Das Zertifikatsmodul läuft als fester Block über zwölf Wochen – mit Vorerfahrung kannst du direkt einsteigen. Den passenden Termin stimmen wir im Beratungsgespräch ab.
Was du danach in der Hand hast.
Geprüft wird in drei Teilen: Du schreibst eine Beratungsfalldokumentation über 10 bis 15 Seiten, in der du Auftrags- und Kontextklärung, Hypothesen, Methodenwahl, Verlauf und die Reflexion deines eigenen Anteils darlegst. Diese Fallarbeit präsentierst du in 30 Minuten vor der Bewertungskommission und führst anschließend ein 30-minütiges Fachgespräch. Danach führst du das IHK-Zertifikat „Systemische/-r Berater/-in in sozialen und pädagogischen Berufen". Die fachliche Letztaufsicht und die Zertifikatsausstellung liegen bei der IHK Akademie München und Oberbayern. Wichtig und bewusst klar formuliert: Die Weiterbildung vermittelt systemische Beratungs- und Gesprächsführungskompetenz für die Arbeit in sozialen und pädagogischen Berufen. Sie ist keine nach DGSF oder SG zertifizierte Weiterbildung in Systemischer Beratung, keine Ausbildung in Systemischer Therapie und berechtigt nicht zur Ausübung von Heilkunde. Eine Anrechnung auf Verbandszertifizierungen ist nicht zugesichert.
In 4 Schritten zum Bildungsgutschein.
Wir finden gemeinsam den passenden Kurs – kostenlos, ohne Bewerbung.
Die Beratung vor Beginn ist gesetzlich vorgeschrieben. Wir bereiten den Termin mit dir vor.
Du legst den Gutschein vor Kursbeginn bei uns vor. Nachträglich geht es nicht.
Live-Unterricht, Begleitung und Jobcoaching bis in den Beruf.
Die Förderung wird individuell durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter geprüft. Die Beratung muss vor Kursbeginn stattfinden – eine nachträgliche Bewilligung ist ausgeschlossen.
Zur systemischen Beratung.
Ist das eine DGSF- oder SG-Zertifizierung?
Darf ich danach therapeutisch arbeiten?
Warum brauche ich B2 und nicht B1?
Was bedeutet Selbsterfahrung in diesem Kurs?
Wie heißt der Kurs und wie das Zertifikat?
Wie wird geprüft?
Kann ich direkt ins Zertifikatsmodul einsteigen?
Wer unterrichtet?
Wie wird der Kurs finanziert?
Ist Beratung dein nächster Schritt?
Unverbindlich, kostenlos und ohne Bewerbung. Wir finden es gemeinsam heraus – und bereiten den Termin bei der Agentur mit dir vor.




